als Wikinger etwa 870 Island besiedelten, trafen sie auf eine stark bewaldete Insel. Mit Ausnahme des hochlandes, das zu großen Teilen unbewohnbar ist, war fast ganz Island bewaldet, oder zumindest, stark bewaldet.
Schon 50 Jahre später, um 920 waren nur noch vereinzelte Bäume vorhanden. Gegen 1341 war von den Bäumen so gut wie nichts mehr übrig. Sodass schon in den isländischen Sagas erzählt wird, das einzelne Isländer sich Bauholz vom Festland importieren mussten
Der Grund dafür war der damalige hohe Holzbedarf. Holz wurde in rauhen Mengen benötigt. Als Bauholz, zum Heizen und in großen Mengen zur Gewinnung von Holzkohle.
Die mitunter großen Schafherden der Isländer sorgten gleichzeitig dafür das keine Bäume nachwuchsen, da sie die Sprößlinge einfach verpuzten.
Inzwischen versuchen die Isländer das wieder zu ändern. Sie fördern gezielt die Wiederaufforstung und in vielen Gegenden sieht man wieder Waldbewuchs.
