{"id":6399,"date":"2025-04-18T17:58:49","date_gmt":"2025-04-18T17:58:49","guid":{"rendered":"https:\/\/schiffsmond.net\/?p=6399"},"modified":"2025-04-18T17:58:49","modified_gmt":"2025-04-18T17:58:49","slug":"wodans-fluch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schiffsmond.net\/index.php\/wodans-fluch\/","title":{"rendered":"Wodans Fluch"},"content":{"rendered":"<p>Wodans Fluch ist die Geschichte von Hagan dem Burgunder der in der Sippe der Gebicungen in Worms aufw\u00e4chst.<br \/>\nHagan w\u00e4chst in einer Zeit heran in der sich die Kultur um ihn herum ver\u00e4ndert. Immer mehr breitet sich das Christentum und die r\u00f6mische Lebensart aus. Hagan jedoch h\u00e4lt an den Sitten der Altvorderen fest und ist nicht bereit die Treue zu Wodan zu brechen.<\/p>\n<p>Hagan Wesen verf\u00fcgt sowohl \u00fcber kriegerische Fertigkeiten als auch \u00fcber schamanistische. Beide werden von den Burgundern ben\u00f6tigt. Seine kriegerischen als W\u00e4chter und Besch\u00fctzer der Gebicungen, vor allem seines Bruders Gundaharis, welcher der Thronfolger der Burgunder ist.<br \/>\nSeine schamanistischen als Sch\u00fcler des Sinwist, dem Schamanen der Burgunder, der ihn ausbildet und ihn gerne als seinen Nachfolger sehen w\u00fcrde. Beide sind ihm wichtig, dennoch wird es Hagan nicht m\u00f6glich sein beide voll auszuf\u00fcllen, so das er sich f\u00fcr eine entscheiden muss.<\/p>\n<p>Eines Tages taucht bei den Gebicungen eine hunnische Abordnung Attilas auf um Gebicas \u00e4ltesten Sohn Gundahari, als Friedgeisel an Attilas Hof zu holen.<br \/>\nHagans Mutter Grimhild gelingt es jedoch durch einen Zaubertrank die Boten der Hunnen, die von Hildebrand angef\u00fchrt werden, zu blenden und statt Gundahari Hagan als Friedgeisel zu den Hunnen zu schicken.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ist Hagan nicht begeistert die Sippe zu verlassen und zu den Hunnen zu gehen. Als jedoch die Gesandtschaft der Hunnen in Worms eintrifft beginnt er sich darauf zu freuen gemeinsam mit Hildebrand und Theoderich an Schlachten teilzunehmen und ist gespannt auf die Hunnen, die noch so leben wie einst die Burgunder.<\/p>\n<p>Die Reise zu den Hunnen scheint seinen Lebensweg in die Richtung des Kriegers zu lenken, denn bei Attila soll er in der Kriegskunst ausgebildet und als Attilas Ziehsohn zum Krieger erzogen werden.<br \/>\nDoch gleich bei seiner Ankunft bei den Hunnen, trifft er auf ihren Schamanen, den Gudhija und beide erkennen in dem jeweils anderem jemanden der den Geistern nahe ist.<\/p>\n<p>Sein Zimmergenosse bei den Hunnen ist eine weitere Friedgeisel, Waldhari. Obwohl Waldhari Christ ist, Hagan dem alten Glauben angeh\u00f6rt und sie beiden den Glauben des anderen ablehnen, entsteht nach und nach eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden. Diese geht dann soweit das sie Blutsbr\u00fcder werden.<\/p>\n<p>Attila zun\u00e4chst nicht begeistert davon das ihm anstatt Gundahari Hagan untergeschoben wurde, ist jedoch von Hagans Art angetan und damit zufrieden ihn als Ziehsohn anzunehmen.<\/p>\n<p>Schon nach kurzer Zeit des Trainings unter Theoderich werden sowohl Hagan als auch Waldhari f\u00fcr gut genug befunden mit den M\u00e4nnern zusammen in die n\u00e4chste Schlacht zu reiten. Kurz darauf reiten sie in Ihre erste Schlacht. Jedoch sollen sie sich als wichtige Friedgeiseln zur\u00fcckhalten und werden von erfahrenen Kriegern flankiert. Hagan wird in der Schlacht dennoch schwer verwundet. Dem Tode nah wird er vom Schamanen der Hunnen gepflegt. Er f\u00fchrt Hagan auf einer Geistreise \u00fcber den dunklen Fluss, damit Hagan sein Leben retten kann.<\/p>\n<p>Nach Hagans Genesung zieht der Schamane Hagan immer mehr an sich und l\u00e4sst sich von ihm assistieren. Wohl mit der Absicht Hagan zu Schamanen auszubilden. Hagan folgt den Weisungen des \u201e\u00e4ltesten Gro\u00dfvaters\u201c, jedoch mit gemischten Gef\u00fchlen. Zwar ist die schamanistische Seite in ihm sehr stark, aber er sieht sich inzwischen doch eher in der Rolle des Kriegers, in der es seine Aufgabe ist seinen Bruder und seine Sippe zu besch\u00fctzen. Sobald er wieder bei ihnen ist.<\/p>\n<p>Hagan nimmt an weiteren K\u00e4mpfen Teil, in denen er sich als herausragender Krieger erweist. Wodurch er sowohl bei Hunnen als auch den Goten gro\u00dfe Anerkennung gewinnt. Er beginnt sich bei den Hunnen wohl zu f\u00fchlen, er sieht sich mehr und mehr als Teil von ihnen, verliebt sich in eine Hunnin und ist gl\u00fccklich.<br \/>\nDa erscheint ein Bote aus Worms um ihn zur\u00fcck nach Burgund an den Hof seines Bruders zu holen. Hagan soll dort verheiratet werden und seinen Platz bei den Burgundern einnehmen.<br \/>\nHagan ist nicht begeistert, am liebsten w\u00fcrde er bei den Hunnen bleiben. Am Ende siegt aber sein Pflichtgef\u00fchl und er kehrt nach Worms zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Wodans Fluch wurde von Stephan Grundy geschrieben. Stephan Grundy war ein amerikanischer Schriftsteller, der zwei Romane schrieb, welche die germanische Sagenwelt behandeln und ins deutsche \u00fcbersetzt wurden.<br \/>\nWodans Fluch, der die Sage von Hagen behandelt und Rheingold, welcher die W\u00e4lsungensage und das Nibelungenlied behandelt. Die Romane sind zwar fiktive Romane, enthalten aber sehr viel der germanischen Mythologie und der Sagen. Und, es sind toll geschriebene Geschichten.<\/p>\n<p>Wodans Fluch ist einer meiner Lieblingsromane, wobei es mir vor allem auch die schamanistische Seite von Hagan angetan hat. Sowie seine geradezu r\u00fchrende Entschlossenheit an den Sitten und dem Glauben der Ahnen festzuhalten. Obwohl die Geschichte von Hagan im Grunde recht tragisch ist, ist sie doch voller Sch\u00f6nheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wodans Fluch ist die Geschichte von Hagan dem Burgunder der in der Sippe der Gebicungen in Worms aufw\u00e4chst. 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